DMS (Dealer-Management-System)
Ein DMS (Dealer-Management-System) ist die zentrale Software eines Autohauses, mit der Fahrzeugbestand, Verkauf, Kundendaten, Rechnungen und Buchhaltung an einer Stelle verwaltet werden. Es verbindet die täglichen Abläufe im Handel — vom Einkauf über die Vermarktung bis zum Abschluss — und ersetzt eine Sammlung getrennter Einzellösungen.
Der Begriff stammt aus dem Englischen (Dealer Management System) und beschreibt im Kfz-Handel die Kernsoftware eines Betriebs. Anders als ein reines CRM oder ein reines Rechnungsprogramm deckt ein DMS mehrere Bereiche gleichzeitig ab.
Typische Bausteine sind: Fahrzeug-/Bestandsverwaltung mit Anbindung an Portale wie mobile.de und AutoScout24, ein Verkaufs-CRM mit Pipeline und Aufgaben, Rechnungen und Kaufverträge (inkl. §25a-Differenzbesteuerung), Belegverwaltung sowie Auswertungen zu Marge und Standzeiten.
Für kleinere Händler ist entscheidend, dass das DMS ohne großen Einrichtungs- und Schulungsaufwand nutzbar ist und mit Website und Social Media zusammenspielt, damit Anfragen ohne Umweg zu Leads werden.
Zuletzt aktualisiert: 2026-07-11
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